Narragonia heute

Der Fasching 2005 stand ganz im Zeichen der Städtepartnerschaft Regensburg-Budavar, unter dem Motto „Ob Regensburg, ob Budapest – der Fasching ist das schönste Fest: Alles Csárdás!“. Dieses Motto sollte auch an die über tausendjährige Verbundenheit Bayerns zu Ungarn erinnern. In den beiden kommenden Jahren bereitete man sich auf das große Jubiläum vor und erinnerte im Jahre 2007 an die 80er und 90er Jahre.

Bei der Jahreshauptversammlung 2006 wählten die Narragonen Roscoe Pielmeier zum Nachfolger von Präsident Helmut Weinberger, der im Fasching 2005 und 2006 das hohe Amt innehatte. Für seine langjährige Treue und seinen eifrigen Einsatz wurde er der 20. Ehrensenator der Karnevalsgesellschaft Narragonia Regensburg.

Im Fasching 2008 stellte das Ehepaar Richard und Hannelore Goppel, zum siebten Mal das Seniorenprinzenpaar, wohl einmalig in der Geschichte des deutschen Karnevals. Dafür wurden sie fierlich in den Großen Rat berufen und mit der roten Ordensschärpe ausgezeichnet. Der Jubiläumsfasching stand unter dem Motto „Der närrische Reichstag“, nach Jahren wieder einmal ein Faschingszug am Faschingssonntag, sowie eine Audienz bei I.D. Fürstin Mariae Gloria von Thurn und Taxis waren nur einige der Höhepunkte dieser Session. Die Jahreshauptversammlung 2008 wählte dann ein neues Präsidium: Präsident wurde der geborene Berliner, Senator Ralf-Peter Wallach, 2. Vizepräsident, der Ehrensenator und Große Rat, Claus-Peter Kellnberger und 2. Vizepräsidentin, die große Rätin und langjährige Seniorenprinzessin, Hannelore Goppel.

Der Fasching 2009 stand im Zeichen der sieben Regensburger Partnerstädte und der Ersterwähnung der Fastnacht in unserer Vaterstadt vor genau 760 Jahren.

Die renommierte Generalsekretärin des Weltverbandes für Plastische Chirurgie (IPRAS), Prof. Dr. med. Marita Eisenmann-Klein, wurde zweite Trägerin des Ordens vom Goldenen Durchblick, der im Vorjahr neu gestiftet worden war, und der Regensburger Kulturreferent, Klemens Unger, erhielt als 22. Träger den traditionellen Radi-Orden von 1898. Im  Jahr 2010 fand am 16. Januar der 60. Hof-und Diplomatenball im großen Saal des Kolpinghauses statt. Regieren durften in dieser Session Ihre Lieblichkeit Prinzessin Melissa I. mit Ihrem Prinzen Christian I., sowie das Seniorenprinzenpaar Martha I. und Lothar I.

Leider legte sich die Narragonia anschließend in einen 3-jährigen „Dornröschenschlaf“, aber dann im Frühjahr 2014 die große Überraschung. Wieder war es ein Geschäftsmann, nämlich der Unternehmer Claus Kellnberger, der die Narragonia zum Leben erweckte. Kurz nach dem angekündigtem Comeback der Narragonia in der regionalen Presse, gelang es durch Einsatz einzelner Mitglieder innerhalb von kurzer Zeit die Garden neu zu formieren und Prinzenpaare zu finden.

Seit dieser Zeit befindet sich die Narragonia in stetigem Wachstum. Nicht nur die Mitglieder, auch die Veranstaltungen wurden immer zahlreicher. Zwei Jahre lang wurde dieses Comeback von Präsidentin Trixi Hermann-Müller geführt.  Nach dem jährlich stattfindenden Hof-und Diplomatenball gelang es 2016 nicht zuletzt durch den Einsatz von Hr. Claus Kellnberger den Faschingszug in Regensburg wieder ins Leben zu rufen. Der Landesverband Ostbayern würdigte dieses große Engagement von Hr. Claus Kellnberger, für den Fasching, mit dem Steckkreuz des LVO.

Im Frühjahr 2016 formierte sich eine neues Präsidium um Präsident Erich Lichtl. Dieses Präsidium beschritt neue Wege und organisierte 2017 das große Ereignis des Kinderfaschings mit DONIKKL in der RT-Halle sowie erstmals eine Rosenmontagsparty. Auch formierte sich um den Verein ein neuer Elferrat durch den Einsatz von Beirat Siegfried Hofmeister.

Pünktlich zum 170-jährigem Jubiläum  im Jahre 2018 stand wieder ein Großereignis an. Der Narragonia gelang es den Ostbayerischen Faschingszug nach Regensburg zu holen. Diesen Anlaß nahm der Verein war, um die Gurkengarde der Narragonia wieder ins Leben zu rufen. Stolz präsentierte sich der Verein in der „Jubiläums“ Session 2017/18 nun mit seinen Aktiven.

„Jubiläums“ Session 2017/2018 – 170 Jahre Narragonia mit dem Motto der Narragonia: „Von Spätbarock, bis Discopop!“